Da Batteriespeichersysteme (BESS) zunehmend in DC-Schnellladestationen integriert werden, entwickelt sich die Ladeinfrastruktur über herkömmliche, netzgebundene Lösungen hinaus weiter. In Speichersysteme integrierte Ladelösungen können dynamisch zwischen Netzstrom, Batterieentladung und erneuerbaren Energiequellen wechseln und dabei die Ladeleistung an Stromtarife und den aktuellen Bedarf anpassen. Diese veränderten Betriebsbedingungen stellen höhere Anforderungen an die elektrische Stabilität, die Zuverlässigkeit der Kommunikation und das thermische Verhalten von CCS2-Ladekabeln.
Für Systemintegratoren und Betreiber von Ladestationen sind bei der Auswahl von CCS2-Ladekabeln für Anwendungen mit Energiespeichern fünf Schlüsselfaktoren zu berücksichtigen.
Erstens: die Einhaltung von Vorschriften. CCS2-Ladekabelkonfektionen sollten der Norm IEC 62196-3 (Anforderungen an DC-Ladesteckverbinder) und IEC 62893 (Aufbau von Ladekabeln) entsprechen. Bei Projekten in Nordamerika müssen CCS1-Alternativen die geltenden UL-Anforderungen erfüllen. Die Einhaltung der relevanten Normen gewährleistet die Kompatibilität mit Elektrofahrzeugen und Ladeausrüstung in verschiedenen Märkten.
Zweitens: stabile elektrische Leistung bei wechselnden Lasten. Da Speichersysteme die Ladeleistung häufig anpassen, sind ein gleichbleibender Kontaktwiderstand und ein stabiles Temperaturverhalten über verschiedene Stromstärken hinweg entscheidend. Ein zuverlässiges Kabel muss auch bei häufigen Änderungen der Ladeleistung eine stabile Energieübertragung gewährleisten.
Drittens: Zuverlässigkeit der Kommunikation. Integrierte Ladesysteme sind auf die Kommunikation zwischen Elektrofahrzeug, Ladegerät, Energiemanagementsystem und Energiespeicher angewiesen. Sachgerecht ausgelegte Signalleitungen und eine wirksame elektromagnetische Abschirmung können Störungen durch die Leistungselektronik minimieren und eine zuverlässige Übertragung von Steuersignalen für intelligentes Laden und dynamisches Leistungsmanagement unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thermomanagement. Häufige Änderungen der Ladeleistung können wiederkehrende thermische Zyklen verursachen. Eine integrierte Temperaturüberwachung an kritischen Kontaktpunkten ermöglicht es dem Ladesystem, die Betriebsbedingungen zu überwachen und den Strom bei Bedarf anzupassen; dies trägt dazu bei, das Risiko einer Überhitzung beim Laden mit hoher Leistung zu verringern.
Schließlich müssen Ladekabel den Betriebsbedingungen im Außenbereich standhalten. In Speichersysteme integrierte Ladestationen werden häufig im Freien aufgestellt, wo Kabel und Steckverbinder Staub, Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und häufiger mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind. Ein angemessener Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit (IP-Schutzart), wetterfeste Materialien und eine hohe Steckzyklenfestigkeit können den Wartungsaufwand reduzieren und die Lebensdauer verlängern.
NexwayEV bietet Ladeausrüstung und EVSE-Lösungen für den privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich an. Das Produktportfolio umfasst AC- und DC-Ladestationen, mobile und tragbare Ladegeräte sowie Ladekabel, die verschiedenste Ladeszenarien und Projektanforderungen abdecken. Für B2B-Kunden, die Projekte für Ladesysteme mit integriertem Energiespeicher realisieren, konzentriert sich NexwayEV auf die Bereitstellung praxisorientierter und skalierbarer Ladelösungen. Durch die Bündelung von Kompetenzen in den Bereichen Produktentwicklung, Fertigung, Vertrieb und technischer Support arbeitet NexwayEV mit Ladeinfrastrukturbetreibern, Systemintegratoren, Distributoren und Projektentwicklern zusammen, um unterschiedlichsten Markt- und Anwendungsanforderungen gerecht zu werden.
Bei Ladesystemen für Elektrofahrzeuge mit integriertem Energiespeicher und DC-Ladestationen im Leistungsbereich von 150 kW bis 250 kW liegt der übliche Spezifikationsbereich bei 150 A bis 250 A (bei 1000 V DC). Für größere Ladeparks und Hochleistungsanwendungen können Lösungen mit höheren Stromstärken in Betracht gezogen werden. Die geeignete Konfiguration sollte unter Berücksichtigung der Ladeleistung, der Fahrzeugkompatibilität, der Installationsumgebung sowie der spezifischen Projektanforderungen gewählt werden.
Bei regionsübergreifenden Ladeprojekten ist die Wahl des passenden CCS-Steckerstandards von entscheidender Bedeutung. Während CCS2 in Europa und vielen internationalen Märkten weit verbreitet ist, kommt CCS1 vorwiegend in Nordamerika zum Einsatz. Die Abstimmung der Kabel- und Steckerkonfiguration auf den Zielmarkt kann die Projektplanung, Beschaffung und Wartung vereinfachen.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Ladesystemen für Elektrofahrzeuge, die über integrierte Energiespeicher verfügen, gewinnen Ladekabel an Bedeutung für die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems. Für Betreiber von Ladestationen und Entwickler von Ladeinfrastruktur muss das ideale Kabel eine stabile Leistungsübertragung, zuverlässige Kommunikation, effektives Wärmemanagement sowie eine ausreichende Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen gewährleisten.
NexwayEV setzt auf Innovation, Qualität und Service und bietet intelligente Ladelösungen an, die Kunden beim Aufbau zuverlässiger und skalierbarer Ladeinfrastrukturen unterstützen. Ob für gewerbliche Ladestationen, öffentliche Ladenetze oder Projekte mit integrierten Energiespeichern – NexwayEV unterstützt B2B-Kunden mit Ladeausrüstung und Verbindungslösungen, die auf unterschiedlichste Anwendungsanforderungen zugeschnitten sind.
Häufig gestellte Fragen
F1: Welche Spezifikation für CCS2-Ladekabel eignet sich für Ladestationen mit integrierten Energiespeichern?
Für kleine bis mittelgroße gewerbliche und industrielle Anlagen mit 150-kW- bis 250-kW-DC-Ladegeräten ist ein Bereich von 150 A bis 250 A bei 1000 V DC üblich. Für größere Ladeparks können Konfigurationen für höhere Stromstärken geeignet sein. Die endgültige Spezifikation sollte auf die Ausgangsleistung des Ladegeräts und die Projektanforderungen abgestimmt werden.
F2: Warum ist die Signalkommunikation bei Ladesystemen mit integrierten Energiespeichern wichtig?
Ladesysteme mit integrierten Energiespeichern koordinieren den Ladevorgang des Elektrofahrzeugs, den Netzstrombezug, den Batteriespeicher und das Energiemanagement. Eine zuverlässige Signalübertragung unterstützt Funktionen wie die dynamische Leistungsanpassung, das Lastmanagement und das zeitgesteuerte Laden. Zudem können eine geeignete Abschirmung und Kabelkonstruktion dazu beitragen, elektromagnetische Störungen durch Leistungselektronik zu minimieren.
F3: Was ist beim Einsatz von CCS2-Ladekabeln im Außenbereich zu beachten?
Wichtige Faktoren sind unter anderem die Schutzart (IP-Klasse), UV- und Abriebbeständigkeit, der Betriebstemperaturbereich, die mechanische Robustheit sowie die Lebensdauer hinsichtlich der Steckzyklen. Die Wahl von Kabeln, die speziell für den Außeneinsatz ausgelegt sind, kann den Wartungsaufwand verringern und einen zuverlässigen Langzeitbetrieb an gewerblichen und öffentlichen Ladestandorten gewährleisten.