Die Zukunft des Ladens von Elektrofahrzeugen: Der Trend zum On-Board-Ladegerät (OBC)

11/26/2025

Angesichts des rasanten Wachstums der Elektrofahrzeugindustrie suchen Hersteller kontinuierlich nach Möglichkeiten, Kosten zu senken, die Leistung zu steigern und das Nutzererlebnis zu verbessern. In letzter Zeit hat die Idee, auf das On-Board-Ladegerät (OBC) zu verzichten, als strategischer Schritt an Bedeutung gewonnen, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen, die Produktionskosten zu senken und sich an die wachsende Schnellladeinfrastruktur anzupassen. Als Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge hat sich nexwayev der Entwicklung hochwertiger Ladegeräte verschrieben, die verschiedene Ladestandards unterstützen und so die kontinuierliche Weiterentwicklung der Branche fördern.

Was ist ein OBC?

Ein On-Board-Ladegerät (OBC) ist eine Schlüsselkomponente von Elektrofahrzeugen. Es wandelt externen Wechselstrom (AC) in Gleichstrom (DC) um, um die Fahrzeugbatterie zu laden. Die Leistung des OBC bestimmt die Ladeeffizienz an AC-Ladepunkten – wie Heimladegeräten oder öffentlichen Ladestationen. Beispielsweise liefert ein 6,6-kW-OBC etwa 30 A bei 220 V, während ein 11-kW-OBC schnelleres Laden ermöglicht, aber eine Ladestation benötigt, die höhere Spannungen oder Stromstärken unterstützt.

Zu den Kernfunktionen des OBC gehören:

  • Umwandlung von Netzwechselstrom in Gleichstrom für die Batterie
  • Zusammenarbeit mit dem Batteriemanagementsystem (BMS) zur Gewährleistung sicheren Ladens;
  • Unterstützung mehrerer Ladeprotokolle wie GB/T und IEC 62196.

Vorteile des Wegfalls des Bordcomputers (OBC)

1. Geringere Fahrzeugkosten

Der Bordcomputer macht üblicherweise 1–2 % der Materialkosten eines Fahrzeugs aus. Durch seinen Wegfall lassen sich die Hardwarekosten deutlich reduzieren. Zudem wird wertvoller Innenraum (ca. 5–10 Liter) frei, der für eine größere Batteriekapazität oder andere Funktionen genutzt werden kann.

2. Anpassung an Markttrends: Größere Batterien und Schnellladen

Heutige Elektrofahrzeugbatterien haben üblicherweise eine Kapazität von 60–100 kWh, und Nutzer setzen zunehmend auf Gleichstrom-Schnellladen (z. B. Supercharger). In diesem Kontext kann ein leistungsschwacher Bordcomputer zum Engpass werden. Mit der zukünftigen Verbreitung von 800-V-Hochvoltplattformen und Batterien mit über 150 kWh wird die Abhängigkeit vom langsamen Laden abnehmen. Der Wegfall des Bordcomputers ist daher ein logischer Schritt zur Optimierung der Kostenstruktur.

3. Förderung des DC-Schnelllade-Ökosystems

Durch den Wegfall des On-Board-Controllers (OBC) können sich Hersteller stärker auf die Weiterentwicklung der DC-Schnellladefunktionen konzentrieren – beispielsweise auf die Unterstützung von 800-V-Architekturen oder 400-kW-Ultraschnellladung. Diese Entwicklung wird den Ausbau öffentlicher Ladenetze, insbesondere von DC-Schnellladestationen, beschleunigen. Darüber hinaus kann die Kombination von OBC-freien Designs mit Akkuwechselsystemen (wie beispielsweise von NIO und Aulton) die Ladezeiten für Nutzer weiter verkürzen.

Die Rolle von Nexway: Als führender Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bietet nexwayev Ladegeräte an, die mit verschiedenen DC- und AC-Ladeprotokollen (einschließlich IEC 62196 und GB/T) kompatibel sind. Dies macht nexwayev zum idealen Partner für Automobilhersteller und Entwickler von Ladeinfrastruktur und trägt zur Weiterentwicklung des DC-Schnelllade-Ökosystems bei.

Fallstudien:

  • XPeng G6 und Li Auto L-Serie: Diese Modelle wurden mit OBC-freien Versionen für das langsame Laden zu Hause eingeführt, wodurch die Fahrzeugpreise gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert wurden.
  • BYD Seagull: Durch den Wegfall des Bordcomputers (OBC) konnte der Preis dieses Kompaktwagens unter 100.000 Yuan gesenkt werden, wodurch er für Verbraucher eine erschwinglichere Option darstellt.

4. Anpassung an die Netzpräferenzen

Das staatliche Stromnetz bevorzugt stabilen Drehstrom (380 V) gegenüber Wechselstrom (220 V), da letzterer zu Phasenungleichgewichten führen kann. Durch den Wegfall des Bordcomputers und die verstärkte Nutzung von Gleichstrom-Schnellladung können Elektrofahrzeuge stabilere Drehstromeingänge nutzen und so die Netzbetriebsanforderungen besser erfüllen.

Herausforderungen beim Wegfall des On-Board-Controllers (OBC)

1. Nutzerakzeptanz und Ladeszenarien

Eine große Herausforderung liegt in der Nutzerakzeptanz. Viele Haushalte verfügen bereits über installierte AC-Ladestationen – insbesondere BYD-Besitzer, die oft kostenlose Heimladestationen erhalten. Der Wegfall des OBC würde diese bestehenden AC-Ladestationen inkompatibel machen und neue Lösungen sowie eine angepasste Infrastruktur erfordern.

2. Technische Hürden

Komplexität des Batteriemanagementsystems (BMS): Ohne OBC muss das BMS eine größere Rolle bei der Steuerung von Ladeparametern wie Temperatur, Stromstärke und Spannung übernehmen. Dies erfordert eine präzisere Regelung, um Überladung zu verhindern und die Lebensdauer der Batterie zu gewährleisten.

Kompatibilität der Ladeprotokolle: Ältere öffentliche Stromnetze oder Ladestationen von Drittanbietern unterstützen möglicherweise nicht die neueren DC-Schnellladeprotokolle. Automobilhersteller müssen eng mit Netzbetreibern zusammenarbeiten, um die Kompatibilität zu verbessern.

3. Koordination von Lieferkette und Infrastruktur

Die schrittweise Abschaffung des OBC könnte die bestehende Ladeinfrastruktur belasten. Wenn mehr Automobilhersteller diesen Ansatz verfolgen, muss das öffentliche Ladenetz schneller auf DC-Schnellladung umgestellt werden. Gleichzeitig muss die Verbreitung von Schnellladestationen mit niedriger Leistung (z. B. 20-kW-Ladegeräte) für den Heimgebrauch beschleunigt werden, um den sich wandelnden Verbraucherbedürfnissen gerecht zu werden.

Zusammenfassung: Ein strategischer Wandel mit schrittweiser Umsetzung

Die Abschaffung des Bordcomputers (OBC) ist ein unumgänglicher Schritt zur Optimierung der Kosten von Elektrofahrzeugen. Die Umsetzung sollte jedoch auf Basis der Marktbedürfnisse und Nutzungsszenarien erfolgen. Im Heimbereich könnte eine Kombination aus OBC-Abschaffung, kleineren Akkus (z. B. 30–50 kWh) und Akkutausch die Einstiegshürde senken – dies hängt jedoch von der Verfügbarkeit von Akkutauschnetzen oder kompakten DC-Heimladestationen ab.

In den kommenden Jahren ist mit einem parallelen Betrieb von Wechselstrom-Ladestationen und DC-Ladegeräten mit niedriger Leistung zu rechnen, wobei die öffentliche Infrastruktur zunehmend auf DC-Schnell- und Ultraschnellladen ausgerichtet sein wird. Staatliche Maßnahmen, der Ausbau der Netzinfrastruktur und die Zusammenarbeit der Industrie sind für diesen Übergang unerlässlich.

Als wichtiger Zulieferer bietet Nexway Ladeanschlüsse und -lösungen, die verschiedene DC-Schnelllade- und AC-Ladeprotokolle (wie IEC, SAE J1772, NACS und GB/T) unterstützen und so den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Verbreitung von Elektrofahrzeugen fördern. Mit der Weiterentwicklung von Ladetechnologie und -infrastruktur wird das Laden von Elektrofahrzeugen komfortabler und effizienter – und damit der Weg für eine breitere Akzeptanz geebnet.

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